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Konsolidieren gleich Investieren?
Donnerstag, August 19, 2010
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von Johannes Vatter
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Die Forderung nach mehr Investitionen in Bildung und Forschung trifft zwar seit langem auf allgemeine Zustimmung. Faktisch gibt der deutsche Staat heute aber nicht viel mehr Geld für die Erziehung und Ausbildung der nachfolgenden Generationen aus als vor 15 Jahren. Im Verhältnis zum BIP sind die öffentlichen Bildungsausgaben vor allem aufgrund der Wirtschaftskrise angestiegen. Wenn etwas dazu geführt hat, dass mehr Ressourcen pro Kind und Jugendlichen aufgewendet wurden, ist es die Tatsache, dass die Schülerzahlen seit zehn Jahren stark rückläufig sind. Aber auch diese theoretisch bestehende „demografische Dividende“ schlägt sich nicht immer in zusätzlichen Bildungsinvestitionen nieder.
“Building a Science of Economics for the Real World”
Mittwoch, August 11, 2010
Robert Solow, Emeritus Professor (MIT), richtete am 20 Juli 2010 sein Wort an die Makroökonomen dieser Welt:
“It must be unusual for this Committee, or any Congressional Committee, to hold a hearing that is directed primarily at an analytical question. In this case, the question is about macroeconomics, the study of the growth and fluctuations of the broad national aggregates – national income, employment, the price level, and others – that are basic to our country’s standard of living. How are these fundamental aggregates determined, and how should we think about them? While these are tough analytical questions, it is clear that the answers have a direct bearing on the most important issues of public policy.
Zehn Regeln zur Rettung des Euro
Montag, Juni 28, 2010
Dynamisch ineffizient hoch minus eins! Oder: Warum es in entwickelten Ökonomien neben dem Sparen und Konsumieren eine dritte Art der Einkommensverwendung gibt und zunehmend geben muss
Mittwoch, Juni 16, 2010
von Johannes Vatter
Ersparnisse ermöglichen Investitionen. Investitionen erhöhen unseren Kapitalstock und damit die Produktion. Ein hohes Produktionsniveau eröffnet zusätzliche Konsummöglichkeiten und Konsum stiftet Zufriedenheit. Wer spart, sät folglich Zufriedenheit für sich aber auch für die gesamte Volkswirtschaft. (Continued)
Sportökonomik und die WM
Dienstag, Juni 15, 2010
Passend zur WM eine interessante Kolummne auf voxeu.org:
They think it’s all over: National identity, scoring in the last minute, and penalty shootouts
We also estimate a simple linear probability model and find that England, Germany, and the Netherlands are up to 4.5% more likely than Brazil to score in the last minute. Often this makes all the difference. If a team scores in the last minute it is up to 26% more likely to win and 12% to 14% less likely to lose the match. We find that the Netherlands have the highest probability of scoring a goal in the last five minutes while Germany has the highest probability of conceding a goal.
Crack Economics
Dienstag, Juni 8, 2010
Wer Freakonomics (auch in deutsch erhältlich) noch immer nicht gelesen hat, dessen Interesse wird vielleicht hierdurch geweckt:
Vom Wachstumswahn
Dienstag, Juni 1, 2010
Von Stephan Wolf
Wachstum – der ultimative Problemlöser?
Egal um welches wirtschaftliche Problem es geht – und davon haben wir ja aktuell eine ganze Menge – meistens soll Wirtschaftswachstum es richten. Wachstum, im herkömmlichen Sinne begriffen als Zunahme des realen BIP, gilt schließlich als idealer Problemlöser. Wachstums soll Zielkonflikte vermeiden, PolitikerInnen und ÖkonomInnen erwarten sich also eine Entlastung von der lästigen Qual der Wahl. Sozialsysteme sanieren oder Schulden abbauen? Mit Wachstum soll beides gelingen. Arbeitslosigkeit senken oder Umwelt schützen? Wachstums verwandelt das lästige „oder“ in ein erleichterndes „und“. (Continued)
Zum Stand der EWU
Montag, Mai 31, 2010
Ebenso tragisch wie komisch: John Clarke und Bryan Dawes zur Krise der europäischen Währungsunion.
Revere Award for Economics
Dienstag, Mai 18, 2010
Die Real Real World Economic Review hat ihre Leser erneut zum Abstimmen aufgefordert. Nachdem die Zeitung zuletzt den Dynamite Prize for Economics an drei Ökonomen verliehen hatte, deren Arbeit zum Entstehen der globalen Finanzkrise am meisten beigetragen haben soll (Allan Greenspan, Milton Friedman und Larry Summers), wurden nun drei Personen gesucht, welche in ihrer Arbeit am Eindringlichsten vor der Krise gewarnt haben. Abgestimmt werden sollte für
the three economists who first and most clearly anticipated and gave public warning of the Global Financial Collapse and whose work is most likely to prevent another GFC in the future.
Der Revere Award for Economics geht damit erstmals an Steve Keen, Nouriel Roubini und Dean Baker. Einzelheiten finden sich hier.
The Theory of Interstellar Trade
Montag, Mai 10, 2010
Dieser Artikel von 1978 lässt einen wundern, womit Paul Krugman seine Freizeit verbringt. Voller Wortwitz und Science-Fiction Anspielungen beschäftigt er sich mit den Problemen, die sich aus der speziellen Relativitätstheorie für die ökonomische Handelstheorie ergeben.
“It should be noted that, while the subject of this paper is silly, the analysis actually does make sense. This paper, then, is a serious analysis of a ridiculous subject, which is of course the opposite of what is usual in economics.”
Zu finden hier.